Rechtsgrundlagen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Katholischen Schulen im Erzbistum Berlin
 
 

Die „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ (GrO) legt die grundsätzliche Struktur des kirchlichen Arbeitsrechts fest. Sie regelt die Rechte und Pflichten der Einrichtungen/Dienstgeber und der Mitarbeiter.
Damit wollen die Bischöfe die Glaubwürdigkeit der Einrichtungen der Kirche sichern und die Grundnormen der katholischen Soziallehre für die Arbeits- und Lohnverhältnisse verwirklichen. Die Grundordnung ist die Grundlage jedes Arbeitsvertrages in einer kirchlichen Einrichtung.

 
 
 
 
 
 
Besondere Rechtsgrundlagen für:
 
     Lehrerkräfte im Angestelltenverhältnis
 
 
 
     Kirchenbeamte
 
 
 
     Dienstkräfte (Hausmeister/SekretärInnen/ErzieherInnen)
 
 
 
 
Mitarbeitervertretung
 

Die Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) ist die rechtliche Grundlage für die Tätigkeit der Mitarbeitervertretung im Erzbistum Berlin. Während für die private Wirtschaft das Betriebsverfassungsgesetz gilt, demzufolge Betriebsräte gewählt werden, im Öffentlichen Dienst Personalräte nach den Personalvertretungsgesetzen wirken, gilt im Bereich der Katholischen Kirche eine Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO).
Die MAVO geht davon aus, dass Dienstgeber (in unserem Fall das Erzbistum Berlin) und Dienstnehmer (die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den katholischen Schulen des Erzbistums Berlin, neben Lehrkräften auch nichtlehrendes Personal) eine Dienstgemeinschaft bilden und gemeinsam für den Erfolg der Schulen verantwortlich sind.
Die MAVO regelt den Bereich der innerbetrieblichen Mitwirkung, indem sie unterschiedliche Beteiligungsrechte vorsieht:

- Anhörung und Mitberatung,

- Vorschlagsrechte,

- Zustimmungsrechte,

- Antragsrechte und

- das Recht, Dienstvereinbarungen abzuschließen